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Reiten zu lernen liegt anscheinend im Trend. Die Reitvereine und -Schulen erleben derzeit einen regelrechten Boom. Damit man für die ersten Runden auf dem Pferd gut gerüstet ist, braucht man natürlich auch die richtige Ausrüstung.
Das wichtigste ist natürlich eine Reitkappe. Zum Testen kann man sich zwar eine Ausleihen, aber aus Sicherheitsgründen sollte man sich dann schnellstmöglich eine eigene zulegen.Ann Kristin Heitmann vom Pferdesporthaus Loesdau in Nenndorf : "Man weiß nie, ob mit der Kappe nicht doch schon einmal jemand gestürzt ist und sie kleine Haarrisse davongetragen hat. Das sieht man nicht. Einen zweiten Sturz würde eine defekte Kappe aber nicht aushalten." Die Kappe muss zudem perfekt sitzen um Kopf und Genick zu schützen. Etwa 40 bis 70 Euro sollte man in die Kopfbedeckung investieren.
Ebenso notwendig ist die Fußbekleidung. Es muss nicht gleich der 160 Euro teure Lederstiefel sein. Günstige Stiefeletten, die mit so genannten Chaps, Schaftverlängerungen für den Schutz der Beine, versehen sind, reichen auch für den Anfang.
Ebenso eine Reiterhose sollte man sich anschaffen. "Andere Hosen haben meistens Nähte. Das kann beim Reiten ganz schnell wehtun", sagt die Fachfrau von Loesdau. "Freizeitreiter greifen auch gern zur Jodpurreithose, die wie eine Jeans geschnitten und sehr bequem ist", so Heitmann. Kosten: ab 80 Euro.
Bei der Oberbekleidung hat man die Wahl. Hier kann jedes T-Shirt oder Fleece getragen werden. Es gibt aber auch Schutzwesten, die manche Reitschulen voraussetzen um am Reitunterricht teilnehmen zu können.
